Kerzen verursachen in der Weihnachtszeit über 60 Brände pro Woche

Kerzen verursachen in der Weihnachtszeit über 60 Brände pro Woche

Trockene Äste von Adventskränzen und Weihnachtsbäumen fangen leicht Feuer. Sie können eine Wohnung innert Sekunden in Brand stecken. In der Advents- und Weihnachtszeit ist die Gefahr besonders gross. In diesen Wochen ereignen sich in der Schweiz über 60 Brände pro Woche, ausgelöst allein durch Kerzen. In ihrer neuen Kampagne macht die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB auf die Gefahren aufmerksam. Und sie zeigt auf, wie einfach sich Brände verhindern lassen.

Eine sanft flackernde Kerze kann ein Wohnzimmer innert Sekunden in Brand setzen: Trockene Äste fangen Feuer, die Kerzenflamme kommt dem Kissen zu nahe oder eine brennende Kerze fällt um. In der Advents- und Weihnachtszeit ist die Brandgefahr besonders hoch. Die 19 Kantonalen Gebäudeversicherungen verzeichnen in diesen Wochen ein Verfünffachen der Brände. Hochgerechnet auf die ganze Schweiz entspricht dies über 60 Bränden in einer Woche, ausgelöst durch Kerzen.

So einfach wäre es, Brände zu Hause zu verhindern:

  • Lassen Sie Kerzen nie unbeaufsichtigt brennen.
  • Stellen Sie Kerzen immer auf feuerfeste Unterlagen wie Glas, Keramik oder Stein.
  • Zünden Sie Kerzen auf trockenen Adventskränzen und Weihnachtsbäumen nicht mehr an.
  • Schmücken Sie Ihren Adventskranz oder Weihnachtsbaum mit sicheren LED-Kerzen.
  • Halten Sie ausreichend Abstand zu Textilien, Dekorationen und anderen brennbaren Materialien.
  • Bewahren Sie Zündhölzer und Feuerzeuge ausserhalb der Reichweite von Kindern auf.

Falls es zu einem Brand kommt, müssen Sie immer sofort die Feuerwehr 118 alarmieren. Danach können Sie Mitmenschen und Tiere in Sicherheit bringen. Erst dann können Sie versuchen, kleine Feuer selbst zu löschen. Bringen Sie sich jedoch nie selbst in Gefahr.

Viele weitere Sicherheitstipps der BFB finden Sie unter www.bfb-cipi.ch/sicher-feiern. Hier können Sie auch gleich am Wettbewerb mitmachen. Mit etwas Glück und Geschick gewinnen Sie einen 500-Franken-Migros-Gutschein.

Zurück

Das könnte Sie auch interessieren

Gebäudeversicherung Thurgau (GVTG) - BFB rät zur Vorsicht im Umgang mit elektrischen Installationen

In den letzten zehn Jahren ereigneten sich in der Schweiz jährlich rund 3000 Gebäudebrände, die durch Elektrizität verursacht wurden. Dabei entstand…

Gebäudeversicherung Thurgau (GVTG) - Gebäudeversicherungsgesetz geht in die Vernehmlassung

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat den Entwurf für eine Totalrevision des Gesetzes über die Gebäudeversicherung in eine externe Vernehmlassung…

Gebäudeversicherung Thurgau (GVTG) - Medienmitteilung: Feuerwehrdepots im Kanton Thurgau mit autarker Alarmierung ausgerüstet

Frauenfeld, 31. März 2026 – Die Gebäudeversicherung Thurgau (GVTG) rüstet Feuerwehrdepots mit einer vom Stromnetz unabhängigen Alarmierungslösung aus 

Gebäudeversicherung Thurgau (GVTG) - 30 Jahre IRG: Drei Jahrzehnte Solidarität bei extremen Naturereignissen

Die Interkantonale Risikogemeinschaft Elementar (IRG) blickt im Jahr 2026 auf ihr 30-jähriges Bestehen zurück. Seit 1996 regelt sie die solidarische…

Gebäudeversicherung Thurgau (GVTG) - BFB weist auf die geltenden Vorschriften in Treppenhäusern hin

Bei Bränden werden Treppenhäuser, Korridore und Hauseingänge zu Fluchtwegen für die Bewohner. Für die Feuerwehr, Sanität oder Polizei wiederum sind…

Gebäudeversicherung Thurgau (GVTG) - Brandschutz in Gastronomie, Clubs und bei Veranstaltungen / Checkliste

In Gastronomie- und Clubbetrieben sowie bei Veranstaltungen ist der Brandschutz von besonderer Bedeutung. Die Eigentümer/-innen und Betreiber/-innen…